Blockchain, Distributed Ledger und Kryptowährung


Was ist Blockchain und distributed ledger Technologie?

Blockchain auch bekannt unter distributed ledger technology hat seine prominenteste Anwendung in der Erzeugung von Kryptowährungen. Mehr zu anderen Anwendungen der Blockchain finden Sie im englischsprachigen Bereich unserer Website:

Blockchain (English).

Unsere Top 5 der Blockchain Kooperationen

Hyperledger

Zu Hyperledger gehören neben anderen IBM, die Deutsche Börse oder SAP. Brian Behlendorf ist Direktor des Hyperledger-Projekts.

R3

R3 wurde ausschließlich für Banken entwickelt. JP Morgan war beispielsweise einer der ersten Teilnehmer. Doch Banken wie Goldman Sachs oder JP Morgan Chase verließen R3 wieder. JP Morgan trat in eine neue Allianz ein, die wir als Nummer drei identifiziert haben – EEA:

Enterprise Ethereum Alliance (EEA)

Im Gegensatz zu R3 ist EEA offen und frei verfügbar. Diese open source blockchain wird zum Beispiel genutzt um die Währung Ethereum Classic zu erzeugen. In Sachen Marktkapitalisierung ist der Bitcoin allerdings die größte von über 700 Internetwährungen.

Bitcoin / Bitcoin Cash

Andere bekannte Kryptowährungen sind neben Ethereum und Bitcoin zum Beispiel Litecoin, Ripple, Dash oder NEM. Der ganze Markt für Digitalwährungen hat ein Volumen von mehreren Milliarden Dollar, und hier spiegelt der Bitcoin mit der am Abstand größten Marktkapitalisierung knapp die Hälfte wider. Der Bitcoin stand im Juli 2017 zugleich vor seiner härtesten Prüfung. Hintergrund war allerdings eine Diskussion, die hinter den Kulissen zuvor bereits mehr als zwei Jahren geführt wurde. Denn der Bitcoin ist ein Opfer seines eigenen Erfolges geworden. Die zugrundeliegende Technik ist überfordert. Das führt dazu, dass Transaktionen länger dauern und dadurch teurer werden – eigentlich war die schnelle und günstige Abwicklung des Zahlungsverkehrs der große Vorteil des Bitcoins. Blockchain ist nicht gleich Blockchain. So kann zum Beispiel die Größe der einzelnen Blöcke variieren oder auch die Details darüber, was genau in der Blockchain festgeschrieben wird. Im Grunde geht es darum, ob der Bitcoin ein Zahlungsmittel sein soll oder eher wie ein Investment. Auf der einen Seite dieses digitalen Geldmarktes stehen die sogenannten „Miner“, welche den Bitcoin durch ihre Rechenkapazität erschaffen. Sie verdienen zwar durch die höheren Transaktionsgebühren, sind aber grundsätzlich für eine Erhöhung der Blockgröße. Sie fürchten, dass sonst andere Digitalwährungen dem Bitcoin den Rang ablaufen könnten. Auf der anderen Seite wiederum befinden sich „Core“, eine Gruppe von Entwicklern, die außerdem einen Teil der Transaktionen außerhalb der klassischen Blockchain abwickeln würde. Das würde den Bitcoin weiter dem Mainstream zuwenden und ihn auf den technischen Stand anderer Digitalwährungen wie Ethereum bringen. Doch wenn Daten außerhalb der Blockchain abgewickelt werden würden, würde der Einfluss der „Miner“ sinken. Hier wurde viel Geld für gigantische Serverfarmen ausgegeben. Seit dem 1. August gibt es nun den Bitcoin und Bitcoin Cash. Es gibt viele Beispiele, dass so eine Aufspaltung funktionieren kann.
Die Wirrungen haben neben dem Bitcoin auch andere Digitalwährungen auf Talfahrt geschickt. Besonders hart getroffen hat es dabei die kleineren Währungen wie Ethereum: Der Ether, so der Name des Geldes, hat seit dem 12. Juni – als der Bitcoin bei 3000 Dollar auf einem Hoch notierte – ein größeres Minus als der Bitcoin verzeichnet. Obwohl die Technik des Ethers dem des Bitcoins überlegen ist.
Zudem sehen sich Bitcoins zu Recht harscher Kritik der Aufsichtsbehörden ausgesetzt. Kritiker monieren, dass die Digitalwährung wegen der schwer nachvollziehbaren Zahlungswege auch für kriminelle Zwecke verwendet werden kann. Die Bundesbank hatte unlängst Sparer vor Geldanlagen in der Digitalwährung gewarnt. Der Bitcoin sei „ein Spekulationsobjekt“, dessen Wert sich rapide verändere, sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. „Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren.“

CVA Blockchain

Im Rahmen der Aufspaltung des Bitcoins kam Thomas Schwiertz, dem Gründer der CVA Services GmbH, dann die Idee selbst eine Blockchain zu gründen. Fokus ist hier weniger die Kryptowährung an sich als vielmehr die „Tokens“, welche implizit EMIR und MiFID II Reporting Services liefern. Daher darf natürlich dieser distributed ledger auf keinen Fall in unserer TOP 5 fehlen:

CVA Blockchain

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Letztes Update: 04.08.2017