Blockchain, Distributed Ledger und Kryptowährung


Was ist Blockchain und distributed ledger Technologie?

Blockchain auch bekannt unter distributed ledger technology hat seine prominenteste Anwendung in der Erzeugung von Kryptowährungen. Mehr zu anderen Anwendungen der Blockchain finden Sie im englischsprachigen Bereich unserer Website:

Blockchain (English).

5 Blockchain Kooperationen, die Sie kennen müssen (TOP 5)

(TOP 5) Hyperledger

Zu Hyperledger gehören neben anderen IBM, die Deutsche Börse oder SAP. Brian Behlendorf ist Direktor des Hyperledger-Projekts. Das Betriebssystem ist open source (Linux) allerdings ist das System selbst geschlossen. Dies reduziert zwar die Möglichkeit von außen gehackt zu werden, aber dafür entsteht operationelles Risiko: wer überwacht die Überwacher. Hyperledger will Smart Contracts anbieten, aber keine eigene Kryptowährung. Ein Zufluss von Funding findet also nicht statt. Das Projekt ist klar auf den Verkauf bestehender zentraler Services ausgerichtet.

(TOP 4) R3

R3 wurde ausschließlich für Banken entwickelt. JP Morgan war beispielsweise einer der ersten Teilnehmer. Doch Banken wie Goldman Sachs oder JP Morgan Chase verließen R3 wieder. JP Morgan trat in eine neue Allianz ein – EEA:

(TOP 3) Enterprise Ethereum Alliance (EEA)

This map represents contributions represented by the size of the letters.

Im Gegensatz zu R3 und Hyperledger ist EEA offen und frei verfügbar. Diese open source blockchain wird zum Beispiel genutzt um die Währung Ethereum Classic zu erzeugen. In Sachen Marktkapitalisierung ist der Bitcoin allerdings die größte von über 700 Internetwährungen.

(TOP 2) Bitcoin / Bitcoin Cash / Altcoins

Andere bekannte Kryptowährungen sind neben Ethereum und Bitcoin zum Beispiel Litecoin, Dash oder Monero. Der ganze Markt für Digitalwährungen hat ein Volumen von mehreren Milliarden Dollar, und hier spiegelt der Bitcoin mit der am Abstand größten Marktkapitalisierung knapp die Hälfte wider. Der Bitcoin stand im Juli 2017 zugleich vor seiner härtesten Prüfung. Hintergrund war eine Diskussion, die hinter den Kulissen zuvor bereits mehr als zwei Jahren geführt wurde. Denn der Bitcoin ist ein Opfer seines eigenen Erfolges geworden. Die zugrundeliegende Technik ist überfordert. Das führt dazu, dass Transaktionen länger dauern und dadurch teurer werden – eigentlich war die schnelle und günstige Abwicklung des Zahlungsverkehrs der große Vorteil des Bitcoins. Blockchain ist nicht gleich Blockchain. So kann zum Beispiel die Größe der einzelnen Blöcke variieren oder auch die Details darüber, was genau in der Blockchain festgeschrieben wird. Im Grunde geht es darum, ob der Bitcoin ein Zahlungsmittel sein soll oder eher wie ein Investment. Seit dem 1. August gibt es nun den Bitcoin und Bitcoin Cash. Die Aufspaltung war erfolgreich.
Die Wirrungen haben neben dem Bitcoin auch andere Digitalwährungen auf Talfahrt geschickt. Besonders hart getroffen hat es dabei die kleineren Währungen wie Ethereum: Der Ether, so der Name des Geldes, hat seit dem 12. Juni – als der Bitcoin bei 3000 Dollar auf einem Hoch notierte – ein größeres Minus als der Bitcoin verzeichnet. Obwohl die Technik des Ethers dem des Bitcoins überlegen ist.
Zudem sehen sich Bitcoins u.a. zu Recht harscher Kritik der Aufsichtsbehörden ausgesetzt. Kritiker monieren, dass die Digitalwährung wegen der schwer nachvollziehbaren Zahlungswege auch für kriminelle Zwecke verwendet werden kann. Andererseits hält auch das amerikanische FBI ca. 1,5% aller Bestände. Die Bundesbank hatte im August Sparer vor Geldanlagen in der Digitalwährung gewarnt. Der Bitcoin sei „ein Spekulationsobjekt“, dessen Wert sich rapide verändere, sagte Bundesbank-Vorstandsmitglied Carl-Ludwig Thiele. „Aus unserer Sicht ist der Bitcoin kein geeignetes Medium, um Werte aufzubewahren.“ Allerdings sind die Japanische Notenbank oder die SEC in den USA der Thematik wesentlich aufgeschlossener. Die EZB sieht aktuell keine Handlungsmöglichkeiten und der Kurs liegt Anfang Oktober bereits über 4000 US Dollar. Das ist erstaunlich, da die Geldmenge schließlich mit der Aufspaltung erhöht wurde. Doch es ist auszugehen, dass auch andere Altcoins (alternativen zu Bitcoins und weitere Aufspaltungen „forks“) an Wert gewinnen werden, wenn ein solides Geschäftsmodell dahinter steht.

(TOP 1) CVA Blockchain / XVA Coins oder natürlich …Ihr eigener DLT

Im Rahmen der Aufspaltung des Bitcoins kam Thomas Schwiertz die Idee selbst eine Blockchain zu gründen. Diese basiert auf Open Source. Gerne informieren Sie unsere Berater vor Ort. Fokus bei unserer Lösung ist weniger die Kryptowährung an sich als vielmehr die „Tokens“, welche implizit EMIR und MiFID II Reporting Services liefern. Diese Blockchain verbindet den best breed aus beiden Anwendungen von Distributed Ledger Technologie: Smart Contracts (stabile Reporting Services) und Funding (Kryptowährung XVA Coins).

CVA Blockchain

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Letztes Update: 07.10.2017